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Für "neu-rechte" Ex-Soldaten und manche ultrakonservative Populisten sind jüdische Soldaten in der Bundeswehr ein Ärgernis und Hindernis für die "Wiedererlangung" einer "gesunden", "bruchlosen" Tradition und einer "homogenen" Gemeinschaft in der Bundeswehr. Für Rechtsextreme und Islamisten sind jüdische Soldaten in der Bundeswehr nur ein weiterer Beweis für den Charakter der Bundeswehr als "Hilfsarmee" der "zionistischen" Weltverschwörung. Die rechtsextremen Verunglimpfungen gegen Juden in der Bundeswehr sind alltäglich. Islamisten wird sogar viel "Jagdglück" auf jüdische Soldaten im Afghanistan-Einsatz gewünscht. Wir stehen in Nazi-Listen als "nationale Zersetzer". Wir sind nicht überrascht, geschweige denn eingeschüchtert und werden weiter aufklären.





Vereinszweck

Zweck des Vereins ist die Bewahrung des Andenkens an die jüdischen Soldaten, die in den Armeen der deutschen Staaten, der Armee des Kaiserreiches und der Weimarer Republik dienten, die in den Kriegen des 19. Jahrhunderts und vor allem im Ersten Weltkrieg für Deutschland kämpften und ihr Leben ließen. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist es, an das Schicksal der ehemaligen jüdischen Frontsoldaten des Ersten Weltkrieges und ihrer Familien in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu erinnern.

Mitgliedschaft

Mitglied kann jeder jüdische Soldat werden, der aktiven Dienst in der Bundeswehr leistet sowie jeder ehemalige jüdische Soldat, der als Grundwehrdienstleistender, als Zeitsoldat oder als Berufssoldat aktiven Dienst geleistet hat.

Diese Bestimmungen gelten sinngemäß für jüdische Soldatinnen.